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Hanomag-Club veranstaltete Ostermarkt

Hanomag-Club veranstaltete Ostermarkt

BRAUCHTUM Hanomag-Club zeigt beim Ostermarkt in der Linde Vielfalt vom Wachtel- bis zum Nanduei

MITTERSHAUSEN - Zum ersten Ostermarkt der Saison hatte am Sonntag der Hanomag-Club Mittershausen-Scheuerberg ins Gasthaus „Zur Linde“ eingeladen.

Was tun, wenn Petrus das mit dem meteorologischen Frühlingsanfang ganz offensichtlich verschlafen hat und grausliches Schmuddelwetter auf die Stimmung drückt? Extremcouching ist die eine Möglichkeit. Oder aber: wetterfest anziehen und ab zum Ostermarkt in die „Linde“ nach Mittershausen. Und da wurde es zahlreichen Besuchern am Wochenende beim Anblick der ausgestellten Ostereier und des angebotenen Kunsthandwerks ganz schnell warm ums Herz. Dann noch ein Tässchen Kaffee und ein Stückchen Kuchen vom reichhaltigen Kuchenbüfett – und schon war der Dauerregen vergessen.

Wie jedes Jahr hatte auch diesmal der Hanomag-Club Mittershausen-Scheuerberg in den großen Saal des Gasthauses „Zur Linde“ eingeladen. Die Besucher bestaunten die unzähligen wunderschön bemalten und bearbeiteten Ostereier. Die filigranen Kunstwerke waren liebevoll auf der Bühne des Saals ausgestellt. Dort lagen sie in Körbchen und porzellanen Gefäßen, dekorativ arrangiert. Ein Ei war schöner als das andere.

Rosa Eier mit weißen Punkt-Ornamenten, die wie zarte Spitze anmuteten, lagen neben Eiern mit den Köpfen von Nofretete, Tutenchamun und Co, Gänseeier präsentierten sich mit Dorfidyll. Mit unterschiedlichen Motiven waren die ausgeblasenen Eier aller Größen bearbeitet: Auf tief lila Exemplaren grüßten Uhu, Greifvogel und Co in Kratztechnik. Eier im Vintage-Stil waren mit Bordüren, Schleifchen und ähnlichem beklebt. Eine ganz ruhige Hand und viel Fingerspitzengefühl verlangen auch die bestickten Exemplare. Wunderschön die Lichterkette mit gefrästen Eier mit ganz unterschiedlichen Lochmustern. Frei nach dem Motto: „Loch an Loch und hält doch“. Der Laie ahnte, was für eine ruhige Hand man als Künstler dafür haben muss. Etwas stabiler sind da schon die ausgestellten Nandu- und Straußeneier.

Aber auch ganz puristisch und unbehandelt sind Eier dekorativ. Dann nämlich, wenn man im Jahresverlauf allerlei Fundstücke von Hühnern, Wachteln und Singvögeln zusammenträgt und in einer Glasvase zu einem Potpourri zusammenstellt. Ein Blickfang waren auch die mit Seidenpapier verzierten Eier mit Beerenmotiven. Unglaublich fast, wie jemand die Toskana-und Provence-Motive mit Sonnenblumen, Zypressen und Lavendel so filigran und doch so perfekt auf winzige Wachteleierchen malen kann.

Österliche Holzarbeiten sind begehrt

Während die Eier der Ausstellung nicht verkäuflich waren, hatte man die Qual der Wahl an den Ständen im Saal. Gudrun Langers Tisch leerte sich ruckzuck. Die dekorativen Kränze und die österlichen Holzarbeiten in allen Größen gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Allerliebst waren die bunten Hühner, lustigen Osterhasen und die Kränze aus Reisig.

Marion und Margot Mink aus Rimbach hatten wieder eifrig genäht und gestrickt. Ausgefallen wirkten die Kissen, die unter anderem als Hase, Huhn, Schaf oder frecher Frosch daherkamen. Zum Kuscheln fast zu schade. Und weil draußen ja noch immer kein Frühlingswetter war, hatten die beiden Damen auch wärmende Schals und Mützen mit im Gepäck sowie allerlei selbst gemachte Leckereien.

Gerlinde Hinsch und Elly Moos aus Fürth haben sich dem Schmuckhandwerk verschrieben. Da fiel die Entscheidung schwer, welche Kreation aus Sterling Silber und Edelsteinen man sich um den Hals hängen oder der Liebsten ins Osternest legen sollte. Alexandra Boge aus Zwingenberg bemalte live und in Farbe Ostereier mit heißem flüssigen Wachs. Sie hatte allerlei Handgearbeitetes zur Auswahl, unter anderem Ketten, denen man gar nicht ansah, dass sie aus Fimo entstanden sind, so wunderschön sind diese. Da ähnelte keine „Perle“ der anderen. Lauter Unikate reihten sich zu ausgefallenen Ketten aneinander.

Auch Lilo Fink aus Fürth war wieder mit von der Partie. Sie begeisterte die Besucher mit ihren handgearbeiteten Grußkarten für jeden Anlass. Auch selbstgestaltete Ringbücher – etwa für Rezepte oder Adressen – hatte sie im Angebot. Süß der Pyramidenhase aus Papier – aufklappbar und befüllbar.

Quelle:Echo-online http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/heppenheim/filigrane-kunstwerke-auf-der-buehne_16706476.htm

15.03.2016, 15:04 von Klaus | 20671 Aufrufe

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